Holzmärchen


1. Man schaffe mehr Licht für das Wachstum der jungen Bäume


Schematischer Ablauf der Walderneuerung in Phasen - Kern der modernen Forstwirtschaft:


• Phase 0 Bestandsanlage:     schließe Lücken durch Nachpflanzung ⇒ "langer Dichtstand"
• Phase 1 Jungwuchspflege:   entferne Verkrautung und ertraglose und konkurrierende Bäume, schließe Lücken
• Phase 2 Läuterung:              entferne Verkrautung und Konkurrenz-Bäume des Zukunftsbaums, schließe Lücken
• Phase 3 Durchforstung:      entferne Verkrautung und weitere Konkurrenz-Bäume des Zukunftsbaums
• Phase 4 Waldverjüngung:   Verjüngungsverfahren: entferne sofort oder zeitversetzt flächig alle Altbäume

 

Waldverjüngungsverfahren für Phase 4 sind Kahlschlag, Femelschlag, Schirmschlag und weitere Varianten.
Hierbei werden Altbäume zeitversetzt aber garantiert aus dem Weg geräumt - bei Kahlschlag geschieht dies sofort.

 

Ziel dieser Phasen ist die Konfektionierung von Zukunftsbäumen (Phasen 0-3) oder ganzer Waldgebiete (Phase 4),
für deren Zucht. Hinter dem Zukunftsbaum-Konzept steht die naive Annahme, dass der überwiegende Teil des Erlöses
mit relativ wenigen dafür aber besonders prächtigen Bäumen erwirtschaftet werden kann.

 

Ökonomie

Mit einem der Waldverjüngungsverfahren durchfluten wir den neu geschaffenen Raum mit Licht und ermöglichen
somit das flächendeckende Wachstum in Form von Jungbäumen und Unkraut. Da das Unkraut erhöht Rehwild
anlockt, werden Schutzzäune nötig und insbesondere die Zukunftsbaum-Anwärter müssen regelmäßig von dem
Unkraut zur Wachstumsförderung befreit werden. Der lange Dichtstand sorgt zwar für den industriell
gewünschten astfreien Schaft aber nach einiger Zeit ist der Boden wachstumshemmend ausgelaugt, so dass
regelmäßig durch Läuterung bzw. Durchforstung ertraglose Bäume entfernt werden müssen, damit die
Zukunftsbaum-Anwärter industriekonform wachsen können. Die mit der Zeit angelegten Rückegassen für Forwarder
und Harvester verringern dabei die forstliche Betriebsfläche dauerhaft um ca. 20 % und im Nachgang müssen auch
die Wald- und Wanderwege wegen dem Einsatz dieser Ungetümer ebenfalls instand gesetzt werden. All diese
massiven Kosten der "modernen Forstwirtschaft" sind auch in Lindenfels allgegenwärtig zu spüren.
⇒ Aus logischer Sicht ist dies höchstens eine Art von Beschäftigungstherapie aber keine Ökonomie.
⇒ Weitere Details über dieses Thema in Kapitel 3 unter: https://www.fff-odenwald.de/waldzustandsanalyse/

 

Ökologie

Durch die regelmäßige Läuterung bzw. Durchforstung zur Freistellung und somit Wachstumsförderung der
Zukunftsbaum-Anwärter wird immer wieder CO2 direkt oder indirekt in die Atmosphäre freigegeben. Nach der
späteren Fällung der Zukunftsbäume bleibt uns der Umgebungswald noch erhalten, der aber nicht regelmäßig
durchforstet wurde - Schutz der ehemaligen Zukunftsbäume vor Konkurrenz. Ein Baum benötigt aber für seine
Kronenentwicklung viel Raum und mangels Durchforstung haben wir also ein sehr bescheidenes Kronendach
vorzuweisen. Das Kronendach ist aber der Motor für das Wachstum (Höhe, Breite) und Wurzelbildung und
nachträgliche Durchforstungen zur Förderung der Kronendachentfaltung sind erfolglos. Somit werden die
betroffenen Bäume beim nächsten Starksturm aufgrund der kümmerlichen Wurzelbildung in die Knie gehen. Selbst
wenn all dies überstanden, sind die betroffenen Laubbäume mit sehr bescheidenem Stammdurchmesser auf dem
Markt fast nichts Wert; denn im Gegensatz zu Nadelbäumen ist bei Laubbäumen der Stammdurchmesser
entscheidend bei der industriellen Vermarktung (mind. > 40 cm).
⇒ Aus logischer Sicht ist dies nicht im Geringsten mit der Wald-Ökologie vereinbar!
⇒ Weitere Details über dieses Thema in Kapitel 3 unter: https://www.fff-odenwald.de/waldzustandsanalyse/

 


2. Altbäume lassen kein Licht durch und machen die jungen Bäume kaputt


Wieder das Streben nach erhöhtem Lichteinfall, aber dieses mal Altbäume im Visier. Millionen von Jahren hat die
Natur also junge Bäume kaputt gemacht, daher haben wir auch keinen Wald in Lindenfels sondern eine
Wüstenoase. Die Natur ist nicht blöd und weiß genau, warum Sie die flächendeckende Lichtdurchflutung vermeidet.

 

Altbäume sind im System Wald existentiell notwendig :

• vorhandener Altbaum versorgt zusätzlich den Baumsetzling über die Mykorrhiza - siehe weiter unten
• vorhandener Altbaum schützt den Baumsetzling vor wachstumshemmenden Winden, Kälte und Frost.
• wenn Altbaum entfällt, so versorgen umgebende Altbäume den Baumsetzling weiter über die Mykorrhiza
• Altbäume schützen sich im Verband untereinander vor Naturgewalten wie bspw. Stürme
• uvm


Die Mykorrhiza ist das Organ, an dem Baum und Pilz verschiedene Stoffe austauschen. Der Baum liefert dabei
Zucker, den die Blätter bei der Photosynthese bilden. Der Bast transportiert den Zucker zu den Wurzeln. Der Pilz
liefert Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor. Bäume brauchen diese Nährstoffe für ihren Stoffwechsel und den
Aufbau von Gewebe (Blätter, Holz). Pilze sind besser als Bäume in der Lage, Nährstoffe aufzunehmen, da sie auch
in mikroskopisch kleine Bodenporen vordringen können. Die Mykorrhiza ist die bekannteste und verbreitetste Form
der Symbiose.


Des Weiteren sind auch Altbäume entscheidend für die Größe der Waldbiomasse:
   https://www1.wdr.de/wissen/natur/alte-baeume-besser-fuers-klima-100.html

Ferner sind Altbäume für das Tierreich von existentieller Bedeutung:
   https://naturwald-akademie.org/waldwissen/waldtiere-und-pflanzen/habitatbaeume/
   https://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/kaefer/10992.html

 

 

3. Statt andernorts Urwälder zu zerstören hiesige Wälder mit nachhaltiger Forstwirtschaft nutzen


Die Folgen der angeblich nachhaltigen modernen Forstwirtschaft können Sie entweder als Kurzfassung in Kapitel 1

weiter oben einsehen bzw. umfassend in Kapitel 3 aus unserer WALDZUSTANDSANALYSE:
    https://www.fff-odenwald.de/waldzustandsanalyse/


Die Folgen des verlängerten Arms der modernen Forstwirtschaft, sprich Harvester und Forwarder, können Sie in
Kapitel 2 aus unserer WALDZUSTANDSANALYSE bewundern:
    https://www.fff-odenwald.de/waldzustandsanalyse/


Ferner werden 40 % aller kommerziell gefällten Bäume zu Papier (Zellstoff) verarbeitet - Seite 2:
    http://www.docs.forumue.de/OffenerBrief_110406_final.pdf


Vielerorts in Deutschland ist der "Blaue Engel" immer noch gänzlich ein Fremdwort.


Wenn wir uns den FSC zertifizierten Staatswald in Hessen anschauen, so werden wir bspw. anteilig im FFH-Gebiet
Seidenbuch aus Lindenfels fündig, der dort von der Revierförsterei Fürth (Hessen-Forst) bewirtschaftet wird:
    https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/


Wenn wir uns den Reliktwald (FSC- und FFH-Gebiet) in Lampertheim anschauen, so sieht es dort nicht besser aus:
    http://www.natur-um-huettenfeld.de/index.html ( zu FSC - siehe PDF Download )

   http://www.natur-um-huettenfeld.de/html/ffh_reliktwald_lampertheim.html ( zu FFH-Gebiet )


Weder FSC noch FFH haben den oben genannten Waldgebieten geholfen - vielen Dank an Hessen-Forst.

 

Schauen wir mal wie Deutschland sich in die globale Holzvermarktung einordnet:

Holzprodukton: Ab durch den Kamin - Zeit Online:
    https://www.zeit.de/2017/13/waelder-deutschland-abholzung-naturschutzgebiet-naturschutz
⇒ Deutschland ist nach Schweden und Finnland drittgrößter Holzproduzent Europas.
Holzvorrat: Mit Natur hat der deutsche Wald nichts zu tun - Welt:
    https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article133221218/Mit-Natur-hat-der-deutsche-Wald-nichts-zu-tun.html
⇒ Deutschland: 3,7 Milliarden Kubikmeter Holzvorrat auf 11,4 Millionen Hektar Fläche.
⇒ Schweden : 3,6 Milliarden Kubikmeter Holzvorrat auf 28 Millionen Hektar Fläche.
Holzverbrennung: Das große Geholze - Spiegel:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/forst-deutschland-verbrennt-zuviel-holz-aus-dem-wald-a-1002063.html
⇒ Im Jahr 2010 erstmals mehr als 50 % des hierzulande verbrauchten Holzes zur Energiegewinnung verheizt.

 

Und Wie sieht es in einzelnen Bundesländern aus:

   http://www.waz-online.de/Nachrichten/Der-Norden/Niedersachsen-betreibt-Holzhandel-mit-86-Laendern
   https://www.allgemeine-zeitung.de/politik/hessen/unfairer-deal-hessen-holz-fur-china_18689715

 

Niedersachsen: Niedersachsen betreibt Holzhandel mit 86 Ländern
Hessen: Hessen-Forst betreibt auf chinesisch Werbung für den Holverkauf nach China unter dem Namen "Lionlogs".

 

⇒ Profitsucht im globalen Waldausverkauf eindeutig als treibende Kräfte erkennbar.
⇒ So viel zur nachhaltigen Forstwirtschaft in Deutschland, damit anderorts Urwälder verschont bleiben.

 

4. Wirtschaftsforste erfüllen die Schutz- und Sozialfunktionen der Wälder automatisch


Hans Bibelriether und folgende Artikel über dieses Thema:
     https://drive.google.com/file/d/1bADwKEcCPu-vOqA6sQcC0PH1wDNTtwdS/view

    https://drive.google.com/file/d/1jE2-87StYLT1iGfP1yYK19A1wMDlg6eZ/view?usp=sharing

 

Diese Holzverklärung ist auch unter dem Namen "Kielwassertheorie" bekannt - weiteres dazu im Artikel.
Herr Bibelriether zerlegt dieses Thema umfassend und beendet diesen Unfug ein für allemal.

 

5. Wirtschaftsforste stärken den Klimaschutz


Für die weiteren Ausführungen werden die Inhalte aus Kapitel 1 und 2 weiter oben bei Bedarf aufgegriffen.
Hintergrund dieser Behauptung ist salopp formuliert:
  • in ungenutzten Wäldern mit Altbäumen stagniere der Zuwachs nach einer kurzen Phase des Vorratsaufbaus
  • somit würde nicht mehr hinreichend C02 zukünftig aktiv gebunden sondern lediglich gespeichert
  • ferner soll das geerntete Holz eher stofflich (Verbauung) als energetisch (Verbrennung) genutzt werden - klimafreundlich

 

Wir brauchen also im Endeffekt dringend die Waldverjüngung aus Kapitel 1 um den Klimawandel zu begegnen.
Schauen wir uns diese Behauptungen mal etwas näher an.

 

5.1 Wissenschaftliche Betrachtung:

Gegeben folgende Beispiel-Artikel:
    https://www1.wdr.de/wissen/natur/alte-baeume-besser-fuers-klima-100.html
    https://www.greenpeace.de/themen/waelder/alte-baeume-sind-bessere-kohlenstoffspeicher
    https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/waelder/waldbewirtschaftung/12961.html

 

Die Erkenntnisse daraus im Überblick:
• NABU: Behauptung basiert auf fehlerhafte und unzureichende Ausgangsbehauptungen - Beweisführung
• WDR: gespeicherte CO2 Menge hängt von der Biomasse eines Waldes ab - bei alten Wäldern am höchsten
• Greenpeace: größere Bäume legen beim Wachstum mehr Biomasse zu - Aufnahme CO2 somit wesentlich effektiver

 

5.2 Beobachtungen und Erkenntnisse:

Jungwuchs und Klimaschutz
Angenommen wir haben eine quadratische Fläche von einem Hektar, in der mittels Waldverjüngung die Altbäume
entnommen werden, so dass uns Jungwuchs (kniehoch) übrig bleibt. Aus Kapitel 2 weiter oben wissen wir welchen
Widrigkeiten dieser Jungwuchs mangels Altbäume trotzen muss. Ferner muss dieser Jungwuchs noch die archaischen
Konzepte der modernen Forstwirtschaft aus Kapitel 1 überstehen.


Des Weiteren hat der Jungwuchs aber eine sehr bescheidene Anzahl von Blättern und somit ist auch die Produktion von
Sauerstoff und die Bindung von C02 ebenfalls sehr bescheiden. Angenommen der Jungwuchs ist nach mehreren
Jahrzehnten zu einem Jungbaumbestand herangewachsen, so dass dieser endlich hinreichend Sauerstoff produzieren
und CO2 binden kann.

 

Wer versorgt uns in der Zwischenzeit mit ausreichend Sauerstoff und wer bindet das CO2 im Kontext Klimaschutz?

 

Läuterung & Durchforstung
Speziell die Läuterung & Durchforstung aus Kapitel 1 wollen wir hier noch einmal separat aufgreifen. Angenommen es
wurden 100 Buchen als Zukunftsbaum-Anwärter identifiziert, die jetzt zur Wachstumsförderung von den ertraglosen
Bäumen mittels Läuterung & Durchforstung befreit werden sollen. Ferner handle es sich bei diesen ertraglosen Bäumen
um Eichen, Eschen, Ulme, Buchen, etc.


All diese "ertraglosen" Bäume werden zur Wachstumsförderung der Zukunftsbaum-Anwärter gefällt und somit auch nach
und nach die gegebene Biodiversität zerstört - einer der Hauptsäulen im Klimaschutz. Der folgende Artikel führt dies
deutlich vor Augen:
   Artikel: "Ein "Z" Kennzeichnet Bäume mit Zukunft"
   https://www.morgenweb.de/bergstraesser-anzeiger_artikel,-lindenfels-ein-z-kennzeichnet-baeume-mit-zukunft-_arid,709548.html    Zitat:
"Das sind Zukunftsbäume!. Von ihnen ist waldwirtschaftlich ein guter Ertrag zu erwarten und sie werden entsprechend
markiert. Bäume, die sie beim Wachstum stören, werden entfernt."


Im Waldgebiet an der Schönen Aussicht in Lindenfels können Sie dann sehen, wie das endet:
    https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/sch%C3%B6ne-aussicht/


Über die Läuterung & Durchforstung wird nach und nach die Biodiversität eliminiert und das nennt sich dann Klimaschutz.

 

Bodenverkrautung und Wildverbiss
Angenommen wir haben wieder eine quadratische Fläche von einem Hektar vorliegen. Mit einem der
Waldverjüngungsverfahren durchfluten wir den neu geschaffenen Raum mit Licht und ermöglichen somit das
flächendeckende Wachstum in Form von Jungwuchs und Unkraut. Der Jungwuchs benötigt aber für seinen Wachstum
Ammonium und Nitrat, dass aber auch das Unkraut sehr begehrt und oft genug gewinnt diesen Kampf das Unkraut und
Extremwetterlagen in den letzten Jahren unterstützen dies zusätzlich. Beispiele aus unseren Waldgebieten verdeutlichen
die aktuellen Zustände:
    https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/raupenstein/ ⇒ Raupenstein West nahe Kapellenweg
    https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/das-buch/ ⇒ Lindenfels "Das Buch" Kerngebiet
    https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/winterkasten/ ⇒ Lindenfels Winterkasten


Dort wo früher mal Wald war, dominiert jetzt vorherrschend das Unkraut und damit fördert man sicherlich nicht den
Klimaschutz. Darüber hinaus lockt das Unkraut erhöht Rehwild an, so dass Schutzzäune notwendig sind, die aber
vorhergehend erst einmal produziert werden müssen, so dass weiteres CO2 entsteht.


Insgesamt verlieren wir also Waldgebiete und erzeugen weiteres C02 und nennen dies dann Klimaschutz.


Klimaschutz und Tierreich
In keinem der von uns analysierten Dokumente zum Thema "Wirtschaftsforste und Klimaschutz" war zu entnehmen, dass
man das Tierreich erwähnt, geschweige denn berücksichtigt. Schauen wir uns aus Kapitel 2 weiter oben die betroffenen
Verweise hier erneut noch einmal an:
    https://naturwald-akademie.org/waldwissen/waldtiere-und-pflanzen/habitatbaeume/
    https://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/kaefer/10992.html


Was wollen wir bitte den Pilzen, Insekten, Vögeln und Säugetieren erzählen?


Liebe Tierchen im Wald, seit so gut und geht ein paar Jahrzehnte spazieren, damit wir die Altbäume, auf die Ihr
existentiell angewiesen seit, für den Klimaschutz mittels Waldverjüngung entfernen können. Das Ihr, das Tierreich, über
die gegebene Artenvielfalt eine Schlüsselrolle für den Klimaschutz einnimmt, müssen wir bis dahin leider ignorieren.


Die Holz- und Forstindustrie interessiert sich nicht im geringsten für die Tiere im Wald, die stehen nur im Weg.
Schauen Sie sich hierzu bspw. die folgenden Waldgebiete in Lindenfels an:
     https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/seidenbuch/ ⇒ Seidenbuch am "Schannenbacher Eck"
     https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/das-buch/ ⇒ Lindenfels "Das Buch" Gleitschirmplatz Wegverlauf

 

Zerstörte Habitat- und Biotopbäume, mitgerissene Eichen, gefällte Eiche mit Bruthöhle, Fällmarkierungen an Bäumen mit
Nistkasten. Auf der anderen Seite will man aber über die Wirtschaftsforste den Klimaschutz für uns Menschen stärken
und uns somit schützen. Was sagt dies über die Holz- und Forstindustrie aus?


Klimaschutz und stoffliche Nutzung
Das geschlagene Holz soll eher stofflich (Verbauung) und somit klimafreundlich genutzt werden, statt energetisch
(Verbrennung). Wir schauen uns einige Beispiele aus Kapitel 3 über die gegebene Holznutzung erneut an:
• Holzverbrennung: Das große Geholze - Spiegel:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/forst-deutschland-verbrennt-zuviel-holz-aus-dem-wald-a-1002063.html
• Niedersachsen: Niedersachsen betreibt Holzhandel mit 86 Ländern
    http://www.waz-online.de/Nachrichten/Der-Norden/Niedersachsen-betreibt-Holzhandel-mit-86-Laendern
• Hessen: Hessen-Forst betreibt auf chinesisch Werbung für den Holverkauf nach China unter dem Namen "Lionlogs".
    https://www.allgemeine-zeitung.de/politik/hessen/unfairer-deal-hessen-holz-fur-china_18689715


Mehr als die Hälfte des geschlagenen Holzes verbrennen wir, einen weiteren Anteil verscherbeln wir ins Ausland
und den Rest wollen wir dann stofflich nutzen und was vom Wald übrig bleibt wird dann gemäß dem Bundesverfassungsgericht
nachhaltig so bewirtschaftet, dass es der Umwelt- und Erholungsfunktion des Waldes dient:


„Die Bewirtschaftung des Körperschafts- und Staatswaldes dient der Umwelt- und Erholungsfunktion des Waldes, nicht
der Sicherung von Absatz und Verwertung forstwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die staatliche Forstpolitik fördert im
Gegensatz zur Landwirtschaftspolitik weniger die Betriebe und die Absetzbarkeit ihrer Produkte als vielmehr die
Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts“ (BVerfG, Urt.v. 31.05.1990, NVwZ 1991, 53)"


⇒ Kein Wald dieser Welt kann auf die Dauer diesen Unfug aushalten und man erzählt uns was von stofflicher Nutzung.

 

Harvester und Forwarder
In Kapitel 2 unserer WALDZUSTANDSANALYSE werden die Folgen von Harvestern umfassend aufgeführt:
    https://www.fff-odenwald.de/waldzustandsanalyse/


Dort lesen Sie beispielsweise, dass bei umfassendem Einsatz von Harvestern die forstliche Betriebsfläche sich um ca. 20%
dauerhaft verringert. Wir gehen also bspw. mit 300 Hektar Wald ins Rennen und haben nach der Bewirtschaftung nur
noch 240 Hektar übrig und damit wollen wir tatsächlich dem Klimawandel begegnen. Über den CO2-Ausstoß dieser
Ungetümer im Wald im Schichtbetrieb, wollen wir an dieser Stelle gar nicht reden.


Wir verlieren ca. 20% der forstlichen Betriebsfläche, pusten dabei weiteres CO2 aus und nennen dies dann Klimaschutz.


5.3 Fazit
Die Behauptung "Wirtschaftsforste stärken den Klimaschutz" ist nichts anders als eine modifizierte Form der
Kielwassertheorie aus Kapitel 4 in diesem Dokument. Wenn Wirtschaftsforste nicht einmal die Schutz- und
Sozialfunktionen der Wälder erfüllen können, dann werden diese noch viel weniger zum Klimaschutz beitragen können.
Es ist der armselige Versuch weiterhin Bürger und politische Instanzen zu verklären, damit man legitim ohne Sinn und
Verstand unsere Wälder zur Befriedigung von neokapitalistischen Auswüchsen plündern kann.

 

 

6. Der Klimawandel führt zum Waldsterben und daher benötigen wir den Waldumbau


Die Extremwetterlagen durch den Klimawandel würden zum Walsterben führen und dies würde auch vermehrt unsere
Laubwälder betreffen, so dass mit nicht heimischen aber angepassten Baumarten der WALDUMBAU als
Gegenmaßnahme notwendig wäre, um unsere Wälder im Zeichen des Klimawandels zu erhalten.


Wir werden uns dieses Lügenteppich jetzt näher anschauen und die wahren Hintergründe für das Waldsterben vorführen.

 

Nadelwaldplantagen

Der einzige heimische Nadelbaum in Deutschland seit jeher ist die Weisstanne und ist sehr robust, wie das folgende Beispiel aus Lindenfels vorführt:
   https://waldreport.de/waldschadensmeldung/kahlschlag/lindenfels-schenkenberg-weissmann-felsen-links-oberlauf

Der ehrenwerte Förster der alten Prägung Dr. Georg Meister über die Weißtanne und Verbreitungsgebiet:
   https://www.bauernjaeger.de/2016/11/die-tanne-als-hoffnungstraeger-im-klimawandel/
   https://www.lwf.bayern.de/waldbau-bergwald/waldbau/064310/index.php?layer=rss
   https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9F-Tanne#/media/Datei:Abies_alba_distribution_map.svg
  
Aber die Forstindustrie will partout nicht über diesen Baum reden, da bspw. höherer Wildverbiss als bei Fichten, was üblicherweise nach flächendeckenden Kahlschlägen wegen höherer Verlockung für das Wild geschieht. Dieser Baum lässt sich also Plantagenwirtschaft mit oder ohne Harvester-Begleitschutz nicht gefallen und verlangt ökologisch betriebene selektive Forstwirtschaft wie bspw. nach dem Lübecker Modell. Zum Thema selektive Forstwirtschaft siehe Kapitel 4 in unserer WALDZUSTANDSANALYSE:
   https://www.fff-odenwald.de/waldzustandsanalyse/

In angeblich 300 Jahre "nachhaltiger" Forstwirtschaft wurden beginnend mit der nicht heimischen Fichte aus der Taiga vermehrt weitere nicht heimische oder gar invasive Nadelbäume in Deutschland per sukzessivem WALDUMBAU eingeführt und in Nadelwaldplantagen gezüchtet. Das betroffene Nadelholz hat die ganze Zeit schon am Limit in Deutschland existiert und der Vollautomat Natur, der in tausenden von Jahren Wälder in Deutschland mit standortgerechten Baumarten Wälder erschuf, hat diese wiedernatürlichen Zuchtplantagen schon in den 80er Jahren mit dem damaligen Nadelwaldsterben quittiert - Stichwort Säuresteppen. Die ehrenwerten Förster der alten Prägung haben dann in jahrzehnte andauernden Kämpfen das damalige Nadelwaldsterben aufhalten können - mehr dazu in unserer Rubrik EHRENWERTE FÖRSTER:
   https://www.fff-odenwald.de/ehrenwerte-f%C3%B6rster/

Trotz dieser eklatanten Zustände hat die Forstindustrie weiterhin unsere Wälder per WALDUMBAU in Nadelwaldplantagen umgewandelt und dabei, getarnt durch waldwissenschaftliche Wahrheitsbeweise in Hinterhofzüchtungen von Instituten, weitere nicht heimische oder gar invasive Nadelbaumarten zum Experimentieren eingeführt - der Wald als Experimentierbühne. Auch dieses mal hat der Vollautomat Natur diesen Waldfrevel nicht auf sich sitzen lassen und begünstigt durch Extremwetterlagen erneut mit Nadelwaldsterben quittiert. Aber dieses mal in einer noch nie da gewesenen Dimension.

Das Problem der Fichte und Borkenkäfer im Nadelwaldsterben 2.0 ist allseits bekannt und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) über die gehypte invasive Douglasie und deren Schädlinge:
   https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/biodiversitaet/dateien/lwf-wissen-59-13.pdf

Neben dem im Dokument erwähnten Insektenschädlingen (Douglasienwolllaus, Douglasiensamenwespe) kommen noch die Pilzschädlinge der Douglasie (Rostige und Rußige Douglasienschütte) hinzu, aber die Natur hat einen einfacheren Weg eingeschlagen, um den Selbstbereinigungsprozess anzutriggern:
   https://www.t-online.de/region/id_88167856/borkenkaefer-fallen-jetzt-auch-ueber-andere-baumarten-her.html

Der Vollautomat Natur, der in Millionen von Jahren evolutionär unsere Laubwälder erschuf, ist also so erhaben, dass sie sich nicht einmal der eigentlichen Schädlinge der Douglasie bedient, sondern über den kurzen Dienstweg den Fichtenborkenkäfer ausborgt und auf die Douglasie und anderes Nadelholz loslässt, wenn der schon griffbereit da ist - Synergieeffekte mal ganz anders. Man kann der Natur nichts unterjubeln, was sie evolutionär nicht vorgesehen hat. Die armselige Forstindustrie ist aber mangels geistiger Elastik nicht in der Lage dies zu begreifen, geschweige denn in Dimensionen eines Alexander von Humboldt oder den ehrenwerten Förstern der alten Prägung zu denken:
   https://www.fff-odenwald.de/ehrenwerte-f%C3%B6rster/

Das ist einfach ein schwerwiegendes Hinzuchtproblem in der minderwertigen Forstindustrie und bei hinreichender Wiederholung und umfassender geistiger Isolation ist klar, wo das endet und dagegen ist auch kein Kraut gewachsen und so sehen auch dementsprechend nach angeblich 300 Jahre "nachhaltiger" Forstwirtschaft und dilettantischen waldwissenschaftlichen Wahrheitsbeweisen unsere Wälder auch aus.

Die Ursachen für das aktuelle Waldsterben liegen in der wiedernatürlichen Plantagenzüchtung von nicht heimischen oder gar invasiven Nadelbaumarten und nicht im Klimawandel. Der Klimawandel führt lediglich in letzter Konsequenz als Verstärker das Resultat der bisher angewendeten Bewirtschaftungsmethoden vor Augen - nicht mehr und nicht weniger.


Laubwälder
Im geschlossenen Waldverband haben wir bildlich gesprochen einen ganzen See unter den Laubbäumen. Wenn dieser
Verband willkürlich geöffnet wird, so wird der gesamte Wasserhaushalt empfindlich gestört und die Bäume können dann
über die Zeit austrocknen, so dass diese geschwächten Bäume Pilzen und Parasiten schutzlos ausgeliefert sind. Dies
wird durch Extremwetterlagen zusätzlich begünstigt. Ferner sind die freigestellten Bäume Naturgewalten ausgeliefert, da
der Schutz durch den geschlossenen Waldverband nicht mehr gegeben ist. Aber auch schwere Baumverletzungen bei
der Holzernte führen später zum sicheren Tod der betroffenen Bäume durch Pilzbefall:
   https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2009/harvester-wald-unter-druck-100.html


Am Fallbeispiel der Buche kann die sukzessive Austrocknung bspw. zum Buchenborkenkäferbefall führen, dass die
Forstindustrie bisher nur aus der Literatur kannte. Selbst wenn die Buchen vom Käferbefall verschont werden, müssen die
freigestellten Buchen den Naturgewalten wie Stürmen trotzen. Aber den Kampf gegen die Sonne werden Sie trotzdem
verlieren und später an Buchen-Sonnenbrand sterben, wenn Sie nicht schon vorher wegen den zugeführten
Baumverletzungen bei der Holzernte eingehen.


Schauen wir uns dies am Fallbeispiel von Lindenfels in der Praxis einführend an:
   https://www.fff-odenwald.de/satellit/


Die aktuellen Satellitenbilder sprechen für sich. Betrachten wir in unserer Rubrik WALDZUSTÄNDE bspw. das Waldgebiet
DAS BUCH etwas genauer:
   https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/das-buch/


Aus den dort gegebenen Satellitenbildern können Sie entnehmen, wie immer wieder durch wiederkehrende
WALDVERJÜNGUNG (ein Konzept der modernen Forstwirtschaft), der geschlossene Waldverband geöffnet wurde, so
dass die Laubbäume mehr und mehr freigestellt wurden und somit der Wasserhaushalt unter den Bäumen kontinuierlich
abnahm.


Ein Teil der Buchen ist ausgetrocknet und fiel dann den Parasiten zum Opfer und ein weiterer Teil den Stürmen. Im
Kerngebiet hat der Buchensonnenbrand bis auf einen kümmerlichen Rest die Bäume dahin gerafft und wenn man sich die
Baumverletzungen allein in diesem Waldgebiet ansieht, dann wird klar wie Pilze diese geschwächten Bäume zu Grunde
richten werden. Vielerorts ist hier nur noch Stangenholz geblieben und durch die Extremwetterlage in den letzten Jahren
wird der Absterbeprozess bei den verbliebenen Bäumen kontinuierlich beschleunigt. Der Klimawandel macht vor
niemandem halt.

 

Es sind die archaischen Konzepte der modernen Forstwirtschaft mit Harvester-Begleitschutz, die unsere Laubwälder
Stück für Stück ausradieren und mit Sicherheit nicht der Klimawandel, der auch hier lediglich die bisherigen
Bewirtschaftungsmethoden als Verstärker vor Augen führt - nicht mehr und nicht weniger.


Die WALDVERJÜNGUNG ist lediglich eines der sinnfreien Konzepte der modernen Forstwirtschaft. Daneben existieren
noch weitere sinnlose Konzepte wie Läuterung und Durchforstung für die Züchtung von Zukunftsbäumen, hinter der die
naive Annahme steht, dass der überwiegende Teil des Erlöses mit relativ wenigen dafür aber besonders prächtigen
Bäumen erwirtschaftet werden kann. Unser Walsgebiet an der "Schönen Aussicht" zeigt, wohin das führt:
   https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/sch%C3%B6ne-aussicht/


Wir machen den halben Wald nieder und pusten dabei völlig geistlos CO2 in die Atmosphäre um Zukunftsbäume zu
züchten, und das ist für die Forstindustrie tatsächlich der Weisheit letzter Schluss - armselig ist für diese Art von
Waldfrevel kein Ausdruck und so etwas wird sogar sowohl an Hochschulen für Forstwissenschaften als auch bei der
Berufsausbildung zum Förster noch weiterhin als Bewirtschaftungskonzept gelehrt - Waldmetzgerei als Waldökologie.

 

Weitere Informationen über die Konzepte der modernen Forstwirtschaft in Kapitel 3 unserer WALDZUSTANDSANALYSE:
   https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/


Ein weiteres Beispiel für das sinnfreie Konzept der WALDVERJÜNGUNG in unserem Waldgebiet Seidenbuch:
   https://www.fff-odenwald.de/waldzust%C3%A4nde/seidenbuch/


Dies ist ein FFH-Schutzgebiet - FFH-NR: 6218-302 "Buchenwälder des Vorderen Odenwaldes". Ferner sind die
vorgeführten Bereiche sogar FSC zertifiziert, da Staatswald. Nur noch ein paar Zyklen WALDVERJÜNGUNG und dann
wird es in diesem dominierenden Laubwaldgebiet genauso aussehen, wie in unserem Waldgebiet DAS BUCH, was wir
Ihnen weiter oben vorgeführt haben. All die Extremwetterlagen in den letzten Jahren hat dieses Waldgebiet in Seidenbuch
überlebt und auch gegen den Klimawandel konnte sich dieses Waldgebiet bisher erfolgreich wehren, doch nach weiterer
WALDVERJÜNGUNG durch den Landesbetrieb Hessen-Forst wird auch dieses Waldgebiet letzten Endes in die Knie
gehen und man wird dann nicht abwarten können mit minderwertigen Konzepten wie WALDUMBAU dieses Waldgebiet
vollkommen zu zerstören. Es wird dann offiziell heißen, dass es der Klimawandel gewesen wäre - irgendeiner muß ja die
Verantwortung für die Konsequenzen der dilettantisch arbeitenden Forstindustrie tragen.


Fazit
Den Klimawandel als gefundenes Fressen in der Hand möchte die Forstindustrie nach 300 Jahren WALDUMBAU
tatsächlich wieder mit WALDUMBAU unsere Wälder mit "angepassten" aber nicht heimischen oder gar invasiven
Baumarten auf den Klimawandel vorbereiten. Beispielsweise mit der großen Küstentanne, Schwarzkiefer, Douglasie,
Roteiche, Libanon-Zeder usw.

 

Damit nicht genug. Das Bundesamt für Naturschutz über diese empfohlenen Baumarten:
   https://neobiota.bfn.de/handbuch/gefaesspflanzen.html

 

Daraus ergibt sich:
• Douglasie ⇒ invasiv
• Rot-Eiche ⇒  invasiv
• Schwarz-Kiefer ⇒  invasiv

 

Des Weiteren sind die große Küstentanne und die Libanon-Zeder keine heimischen Baumarten.


Auf der einen Seite die Biodiversität durch den Vollautomaten Natur, auf der anderen Seite WALDUMBAU um den
Klimawandel entgegen zu wirken - also wie seit 300 Jahren "nachhaltige Forstwirtschaft". Das ist an Dilettantismus nicht
zu überbieten und führt ganz klar vor Augen, dass die Forstindustrie in Deutschland nicht einmal die elementaren Abläufe
in der Waldökologie begriffen hat. Man versucht weiterhin armselig mit waldwissenschaftlichen Wahrheitsbeweisen die
Waldökologie in mathematischen Gleichungen zu erfassen, damit man bedarfsgerecht Schlußfolgerungen ziehen kann,
worüber jeder Naturwissenschaftler mit abgeschlossenem Grundstudium nur den Kopf schütteln würde - bekanntlich ist
Papier geduldig und kann sich nicht wehren.


Als Einführung in die elementaren Grundlagen der Waldökologie empfehlen wir der Forstindustrie von Terra X :
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/unsere-waelder-die-sprache-der-baeume-100.html
• https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/bilder/unsere-waelder-ein-jahr-unter-baeumen-100.html
• https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/unsere-waelder-im-reich-des-wassers-100.html

 

               

 

7. Es wird nicht mehr Holz eingeschlagen als nachwächst


Der ehemalige hessische Förster Dr. Lutz Fähser bringt es auf den Punkt:
   https://www.youtube.com/watch?v=RF4NjRAfG-M


ZITAT:
"Die Forstministerin Puttrich hat in einer Antwort auf eine Anfrage der SPD-Fraktion zu Protokoll gegeben, dass in
den alten Buchenwäldern deutlich über dem Zuwachs geerntet wird"


Es ist alles gesagt. Weitere Informationen hierzu in Kapitel 9 aus unserer WALDZUSTANDSANALYSE:
    https://www.fff-odenwald.de/waldzustandsanalyse/